REISEBERICHT KOS (ägäisches Meer)
(Sommerurlaub 2015 auf Kos)
Kapitel 5:
Taverne "Tam Tam", Koros Beach, Taverne "Ampeli"
(21.08.2015)
Der Freitag
begann (wie immer) mit Sonne und schon morgens sehr
warmen Temperaturen. Nach der Einnahme des Frühstücks
auf der schon nicht mehr so belebten Terrasse widmeten wir uns
unseren Mails, What´sapps und sonstigen Nachrichten, pflegten
unsere Online-Kontakte und machten unsere Freunde und Bekannten
zuhause mit schönen Fotos neidisch. Das taten wir fast
immer nach dem Frühstück, da nur in manchen Bereichen
des Hotels eine WLAN-Verbindung zur Verfügung stand. Nach
all diesen
morgendlichen
„Ritualen“ ruhten wir uns etwas am und im fast menschenleeren
Pool aus uns legten den Schlachtplan für den Tag fest.
Am frühen Nachmittag ging es los, der Rucksack war gepackt
und die erste Station unseres Ausfluges führte uns mit
dem Moped zur Tankstelle. Für 7,50 Euro
vollgetankt (1,649/L) und los ging´s, das erste Ziel war
die Taverne "Tam Tam", die uns schon
als Reisetipp empfohlen worden war. Wir folgten der Hauptstraße
von Tigaki aus nach Westen (möglichst in Küstennähe)
und erreichten nach ca. 15 Minuten das Tam Tam. Ein kleines
handgemaltes Schild an der Straße wies uns den
Weg. Beinahe wären wir daran vorbei gefahren. Der Parkplatz
war am frühen Nachmittag gut gefüllt, die Taverne
ebenfalls. Wir fanden kaum einen Platz. Es wirkte sehr ordentlich,
die Wege korrekt geplattet und sauber gefegt, alles gut organisiert,
irgendwie „deutsch“. Es wurde an fast allen umliegenden
Tischen deutsch gesprochen, wir waren also nicht die einzigen
deutschen Urlauber. Vom dem etwas oberhalb des Strandes liegenden
Restaurant mit seiner schönen und sogar mit Plexiglas windgeschützten
Terrasse hatte man eine schöne Sicht auf das Meer und
konnte ein paar Surfer und vorbeifahrende Boote beobachten.
Als kleine Zwischenmahlzeit orderten wir ein Omlett mit Käse
und einen griechischen Salat. Das Essen war sehr gut
und preiswert, die Bedienung zügig und wir waren
sehr zufrieden.
siehe
auch unser Video: Griechenland
/ Kos, Teil 9: Taverne "Tam Tam" und Strand
Nach dem Essen führte uns ein schmaler Weg zwischen den
Dünen hindurch zum Strand. Dort blies schon ein etwas frischerer
Wind. Der feinsandige Strand war eher schmal,
und wurde landeinwärts von den leicht ansteigenden Dünen
begrenzt, nicht sehr viel Platz. Da es auf uns nicht einladend
genug wirkte, machten wir uns wieder auf den Weg auf die Jagd
nach einem Traum-Strand oder einer schönen sandigen Badebucht.
Der Weg führte uns weiter in westlicher Richtung an der
Küste entlang durch den kleinen Ort Mastichari.
Nach der Durchfahrt durch den Ort endeckten wir ein Schild,
das auf einen „Koros Beach“ hinwies.
Wir fanden eine unbefestigte Schotterstraße, die bis ans
Steilufer führte. Was für ein Ausblick!
Wir parkten unser Gefährt, sicherten die Helme und machten
uns auf dem Weg durchs Gestrüpp zu einem tiefer liegenden
Strand, der schön feinsandig und nicht überfüllt
aussah. Nach dem Abstieg durch das stachelige Gebüsch sahen
wir dann auch die richtige Zufahrt, die wir nur verfehlt hatten.
Scheinbar gab es hier auch mal eine Beachbar namens "Black
Pearl". Sie konnte wohl nicht bestehen und alles hatte
einen etwas verfallenen Charme. Der
darunter liegende Strand war nur wenig touristisch erschlossen:
eine Bretterhütte als Toilette, ein paar Liegen, nur wenige
Badegäste. Wir ließen die wenigen Besucher hinter
uns und folgten dem Sandstrand und hinter einer Biegung fanden
wir eine kleine Bucht mit ein paar leeren verlassenen
Liegen und verblichenen Strohschirmen. Ein Platz nur
für uns allein! Das war der Platz für ein ungestörtes
Sonnenbad (auch für Oben-Ohne-Fans) und um einen schönen
Nachmittag zu verbringen.
Wir genossen den feinen Sand, die Sonne, die Ruhe, den Wind
und zwischendurch die Abkühlung im Meer. Die Wellen wurden
am Nachmittag etwas stärker, ein Spaß, zwischen den
Wellen auf und ab zu schwimmen und sich treiben zu lassen.
Mit Mineralwasser und Keksen ausgerüstet hielten wir es
bis abends an diesem ungestörten Ort aus und blieben bis
die Sonne begann, ins Meer einzutauchen. Beim Verlassen des
Strandes gegen 20 Uhr gab es einen tollen Sonnenuntergang, ein
wunderschönes Bild, die Sonne orangerot und riesig, so
kurz über der Wasseroberfläche!
Wir kehrten nach der Rückfahrt im schwindenden Tageslicht
erschöpft von unserem Sonnen- und Badetag ins Hotel zurück
und nach der kosmetischen Wiederherstellung in der Dusche und
einer kurzen Verschnaufpause ließen wir uns in der Taverne
Ampeli neben dem Hotel an einem Tisch unter dem Weinlaubdach
nieder. Wir genossen den Abend bei einem Chicken Filet und mit
dem griechischen Mythos Bier und einem trockenen Rotwein ließen
wir den Abend gegen Mitternacht ausklingen und hingen den schönen
Bildern vom Sonnenuntergang und den Gedanken an den herrlichen
Strandtag nach.
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