Reisebericht KORFU (ionisches Meer)
Hinweis: da der Reisebericht recht
lang geworden ist, wurde er in Unterkapitel aufgeteilt, die direkt
angesprungen werden können! |
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Kapitel 1: Ankunft auf Korfu (Acharavi,
Hotel Panos) Kapitel 2: Acharavi (Lemon-Garden), Rhoda Sunriders Kapitel 3: Sidari, Longa Beach, Cap Drastis Kapitel 4: Acharavi, Almyros Beach, Kassiopi Kapitel 5: Sidari (Canal d' Amour), Avliotes, Ag. Stephanos, Arila Kapitel 6: Paleo Perithia, Kassiopi, Acharavi (Sun Set Taverne) |
Kapitel 7: Acharavi (Hotel Panos,
Sun Set Taverne) Kapitel 8: Angelokastro, Paleokastritsa Kapitel 9: Cap Drastis, Pantokrator Gipfel Kapitel 10: Achilleion, Moni Vlacherna, Kerkyra (Korfu-Stadt) Kapitel 11: Kerkyra, Pelekas (Glifada Beach, Kaiser's Throne) Kapitel 12: Almyros Beach, Rhoda, Abreise |
Kapitel 3:
16.07.07:
Nach
dem Frühstück planten wir einen Strandtag in der Umgebung von Sidari
im westlichen Küstenabschnitt von Nord-Korfu. Drei Rucksäcke incl.
Ball und die obligatorischen Wasserflaschen wurden auf die Bikes verteilt.
Nicht wenig, aber es ging. In Sidari angekommen, empfanden wir den Ort als
ziemlich rummelig und den Strand als nicht besonders schön. Er war recht
schmal und bis ca. 20m ins Meer hinein war das Wasser nur knöcheltief.
Nach einem kurzen Abstecher zu einem nahegelegen Felsenkanal (beliebt bei
Felsenspringern) und einem Eis auf der Hand, machten wir uns auf die Suche
nach einem schöneren Strand in Richtung Peroulades. Vorbei an einem Hinweisschild
zum „Canal dAmour“, einer der Naturattraktionen in der Umgebung
von Sidari, und dem Abzweig zum Cap Drastis erreichten wir die Bucht
von Longa. Hier endete die Straße direkt an der Steilküste.
Vom Parkplatz aus war nichts von einem Strand zu sehen. Erst als wir zu der
kleinen Aussichtsplattform der neben dem Parkplatz befindlichen Taverne „Sun
Set“ gingen, bot sich uns die Aussicht auf zwei direkt unterhalb des
Abhangs liegende Strände mit dunklem aber feinem Sand. Nichts für
alle, die nicht schwindelfrei sind, aber
die Aussicht war einfach genial. An dem linken Strand wurden Mietschirme-
und liegen angeboten, im rechten Teil nicht. Dafür war es auch dort leerer.
Für uns keine Frage, wir gingen den steilen Weg hinab zum rechten Strandabschnitt
(Abstand zum Nachbarn ca. 20m). Nachdem wir unsere Decke ausgebreitet und
die Sachen ausgepackt hatten, stürzten wir uns in die glasklaren Fluten
des ionischen Meeres. Auch für kleinere Kinder war dieser Strand geeignet,
denn wenn man 20m ins Meer hineinging, stand einem das Wasser gerade mal bis
zur Hüfte. Die Zeit verging ruckzuck mit Sonnenbaden, Relaxen, neckischen
Ballspielen und Schwimmen und so verabschiedeten wir uns nach ein paar Stunden
wieder von unserem Sonnenplätzchen unterhalb der Steilwand. Wir fuhren
aber nicht weiter, ohne in der schönen Sun Set Taverne bei einem Milkshake
(3€) die traumhafte Aussicht und Ruhe zu genießen.
So gestärkt „sattelten“ wir wieder unsere Bikes. Nach ein
paar Minuten Fahrt bogen wir an einem Wegweiser links ab zum Cap Drastis.
Eine
gut geteerte Straße schlängelte sich durch einen grünen Wald
aus Olivenbäumen, bis plötzlich der Asphalt endete. Da es meiner
Freundin mit Sebastian und dem Roller zu kritisch war, die jetzt anstehende
Schotterpiste zu fahren, wartete sie hier und ich machte mich mit Chris allein
auf Schotterpistenerkundungstour. Nach einigen steilen Spitzkehren endete
die „Sand-/Schotter-Straße“. Ein schmaler Trampelpfad führte
durch Schilf zu einer kleinen Felsbucht ohne Strand. Baden war hier nur direkt
vom Felsen aus möglich. Links und rechts konnte man gut die fast weißen
Felsen der Steilküste sehen. Um diese Uhrzeit, so gegen 18:00 Uhr, war
es hier so menschenleer, dass jemand dies sogar zum hüllenlosen Sonnebaden
nutzte. Nachdem wir die beiden oben Wartenden wieder eingesammelt hatten,
ging es direkt zurück zum Hotel Panos nach Acharavi.
Einkaufen war angesagt, denn heute wollten wird unser Abendessen selbst kochen:
Nudeln Bolognese. Im Supermarkt fand ich auch alle Zutaten, bis auf Gehacktes.
Dann wurde eben Schinken gekauft. Das eigentliche Kochen war auch lustig.
Der Herd in den Studios hatte jeweils nur eine große Platte. Aber wozu
hatten wir zwei Studios? Also wurden die Nudeln bei den Kids gekocht und die
Soße bei uns zubereitet ;-). Gegessen haben wir dann aber doch bei uns
zusammen auf dem Balkon ;-). Danach fiel meine Freundin müde ins Bett,
während ich noch bei einem Bierchen die Aussicht genoss. Ach ja, gegen
die Mücken half mir wieder eine dieser merkwürdigen grünen
Antimücken-Schlangen, die wohl noch von unseren Vorgängern am Geländer
hing und die ich jetzt angezündet hatte. Inzwischen eroberten aber leider
weitere Mücken unser Schlafzimmer. Dies merkte ich aber erst später
und so kam ich durch das Wechselspiel des SSSSSSS der Mücken und des
Summens vom Kühlschrank erst so gegen 03:30 Uhr zum Schlafen. Aber wie
schon gesagt, das Problem mit den Plagegeistern würden wir bald gelöst
haben.