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Reisebericht über einen tollen Urlaub auf Zakynthos 1999


Das erste Mal ...

Sicht vom Leuchtturm bei Keri (46598 Byte)

unter griechischer Sonne.


Griechenland
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mit den Tipps
 

Tag 1 (s. unten)


Am 20.7.1999 war es soweit; für sieben Tage flogen Dirk und ich nach Zakynthos. Schon der Anflug auf die Insel war viele Blicke wert, wir flogen eine Schleife über's Meer und landeten unter Applaus der Passagiere auf dem kleinen „Airport“. Wow, warme Sonne schlug uns entgegen, man merkte gleich das andere Klima ...
Petrus, unser Busfahrer, brachte uns in unser Hotel im Ortsteil "Agios Sostis". Wir nutzten diese Fahrt, um einen kleinen Überblick über den Ort zu bekommen. Unser kleines Hotel lag in einer ruhigen Sackgasse, nur 70 Meter vom Strand entfernt. Unser Zimmer; herrlich, mit Blick auf’s Meer und auf den sauberen Pool. Ein winziger Balkon sollte uns in den nächsten sieben Tagen das Ausklingen des Tages versüßen.
Die Müdigkeit war wie weggeflogen, und nachdem Insel in der Bucht von Laganas (14803 Byte)wir uns gut eingecremt hatten, hielt uns nichts mehr in unserem Zimmer. Über einen schmalen Pfad liefen wir direkt am Meer entlang nach Laganas. Vor dem Hafen entdeckten wir eine winzige Insel, in die ich mich sofort verguckte und sie zu meinem Lieblingsplatz erklärte. Anno 1633 löste sich dieses Fleckchen Erde durch ein Erdbeben vom Festland und ist nun durch eine urige Brücke mit dem Land verbunden. Ging man dann die in Fels gehauene Treppe nach oben, hatte man einen tollen Blick auf die Küste und die umliegenden Berge. Eine Taverne gab es hier auch und einen Badeplatz mit Getränkeservice.

Zurück auf dem Festland, liefen wir über die “heiße Meile“; ein Lokal neben dem anderen, Kneipe, Bar, Supermarkt, Souvenirs, Restaurants. Ja, und wo wir gerade mal hier waren, suchten wir uns eine schattige Terrasse und bestellten einen griechischen Salat für 1000 Drachmen, was ca. 7 DM entsprach. Dazu ein Wasser; das Getränk, welches uns die nächsten Tage hindurch nicht nur begleitet hat, sondern regelrecht unentbehrlich war. Frisch gestärkt gingen wir los, um einen fahrbaren Untersatz zu besorgen. Dirk war hier schon mal vor einigen Jahren und wußte, wo wir den besten Preis und, ganz wichtig, gute Wartung für eine Enduro kriegen. Nachdem er eine kleine Runde allein gedreht hatte, stieg ich auf und wir brausten los, ohne Helm, wie alle hier. War das ein Gefühl von Freiheit; im kurzen Rock und mit flatternden Haaren fuhren wir auf der gut bevölkerten Hauptstraße an Autos, Straßenhändlern und bunt gemischten Touristengruppen vorbei. Nachdem wir eineDie heiße Meile von Laganas bei Tag Weile durch die umliegenden Straßen gefahren waren, um uns ein bißchen zu orientieren, kehrten wir in unser Hotel zurück, um im Pool Abkühlung zu finden. Herrlich, dieses klare Wasser auf der Haut. Anschließend relaxten wir auf den Liegestühlen und hörten dem lauten Zirpen der Grillen zu. Zum Abendessen fuhren wir nach Laganas. Dort konnten wir uns kaum entscheiden, so viele Restaurants gab es. Vor jedem zweiten Lokal stand ein Angestellter und wollte die Touristen reinlocken. Wir entschieden uns schließlich für ein hübsches Lokal, auf dessen Terrasse wir unter einem Blätterdach saßen. Die Moussaka schmeckte köstlich, bloß wo waren die Auberginen? Scheinbar wird in Griechenland doch anders gekocht, als beim Griechen zu Hause um die Ecke. Am nächsten Morgen krochen wir ziemlich müde aus dem Bett. Ein Blick aus dem Fenster machte jedoch gleich hellwach und gute Stimmung. Da es Frühstück nur von 8 - 9.30 Uhr gab, waren wir schnell angezogen und auf der um diese Zeit sonnigen Terrasse. Vom Frühstück waren wir allerdings etwas enttäuscht; nur schlichtes Baguettebrot, Marmelade, Käse und wie wir im Laufe der Zeit feststellen konnten, ab und zu mal etwas Quark oder Obst. Ansonsten komischer Kaffee und bettelnde Katzen.

Voller Unternehmungsgeist schwangen wir uns auf's Motorrad und fuhren zum Lighthouse nach Keri. Eine umwerfende Aussicht, sowas hatte ich noch nie erlebt ...

Sicht vom Leuchtturm bei Keri

... diese Lichtverhältnisse, diese Weite, die Farben, welche miteinander zu verschmelzen schienen. Völlig friedlich. Wir kletterten auf verschlungenen Wegen den Abhang hinunter, setzten uns auf einen Felsen und guckten in die Runde. Es war, als wären wir die einzigen Menschen weit und breit. An diesem schönen Platz verzehrten wir total fruchtige Weintrauben und das obligatorische Wasser. Eine zeitlang noch verharrten wir in völliger Stille. Dann der Aufstieg, puh, da wurde uns warm. Sofort tranken wir wieder, um den durch's Schwitzen entstandenen Wasserverlust auszugleichen.  Und nicht zu vergessen, Sonnenschutz neu auftragen! Auf dem Rückweg folgten wir einem Hinweisschild zu einer von vielen auf der Insel verteilten Grotten. Wir liefen einen schmalen Pfad hinunter und sahen zwei übereinander liegende Höhlen. Die untere von beiden war klein, wies aber interessante Schriftzüge an den Wänden auf. Die obere war schwerer zu erreichen, Dirk kletterte "todesmutig" rauf. Da es dort nicht viel mehr zu sehen gab, gingen wir zum Parkplatz zurück. Unsere Wasserflasche war leer und uns dürstete nach einer Erfrischung, darum hielten wir im nächsten kleinen Ort. Dort gab es eine "Taverne",  J  das war ein Raum mit Kühlschrank, zwei Tischen, drei alten eingeborenen Männern, neugierigen Kindern und einer Terrasse vor dem Haus. Wir setzten uns auf die selbige und tranken kalte Cola, mmh, tat das gut. Bevor wir weiterfuhren, nahmen wir natürlich noch eine Flasche kaltes Wasser mit. Zurück im Hotel, sprangen wir in den Pool und badeten, bis die Sonne unterging. Duschen, stylen, ab in die Paradisebar. Leckere Drinks zu teuren Preisen. Auf dem Balkon ließen wir den Tag mit einer Flasche Imiglikos ausklingen.


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